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An Rinn im Theater Solingen

Volles Haus im Theater Solingen
Wir wussten nicht, was uns erwartet, als wir die Einladung Andrea Dauns zur Weltmusikwoche Solingen annahmen. Für uns „unbekanntes Land“ für die bekannteste unbekannte Folkband Deutschlands… Da rechnet man mit 50-60 Zuschauern. Mitnichten: Auch dieses Theater war, nach den vorherigen zwei ausverkauften Gigs in Salzkotten und Hasbergen, fast bis auf den letzten Platz gefüllt, gefühlte 160 Leute, das Publikum konnte man sich besser nicht wünschen, der Sound von Hendrik, dem Soundmann des Theaters, perfekt, und last not least gab es nach dem letzten Stück und den Zugaben mehrmals Standing Ovations. Aber ganz ehrlich: Eigentlich machen wir die Musik nur so zum Spaß !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Mal schauen, ob wir das eine oder andere Video dieses Gigs veröffentlichen…

An Rinn im Radio Mailand

Wir bedanken uns mal ganz herzlich bei den uns unbekannten deutschen Kollegen, die unsere Musik einem Radiosender in Mailand empfohlen haben. Der hat jetzt angefragt und um eine CD für seine Folksendung gebeten. So einer freundlichen Anfrage kommen wir natürlich gerne nach. Das ehrt uns sehr. Und so wird man demnächst An Rinn auch, wenigstens als Konserve, zwischen Zitronenbäumen auf Radio Crónica Folk Musical hören können.

Endlich! „20“ ist da!

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Das 7. An Rinn-Album „20“ ist da! Einige Tracks sind die, nach denen Zuhörer immer wieder in unseren Konzerten gefragt haben, wie „Red is the Rose “ oder „Roseville Fair“. Andere sind ganz neu im Programm, wie „Day of the Clipper „, „Bantry Girls Lament “ oder „Road to Bangor“. Und vor allem freuen wir uns natürlich über die Beiträge zweier alter Freunde: Si Kahn mit seinem Song „Upstream“ zu seiner Kampagne „Musicians United to Protect Bristol Bay“ und Colin Wilkie mit „Icy Acres“, das schon für „All At Sea“ aufgenommen werden sollte. Dank auch an Ralf Strotmann für die Drums und Martin Lutze für seine E-Gitarre mit „Book of Golden Stories“. Und vor allem möchten wir die Beiträge „unserer“ Anke Morhaus erwähnen, die zwei wunderbare Songs beigesteuert hat.

Aus den USA erreicht uns heute die unglaubliche Nachricht, dass das Album “Si Kahn + The Looping Brothers: Aragon Mill: The Bluegrass Sessions” auf Platz 1 der internationalen US-Folkcharts steht. Und der Song “Aragon Mill” selbst ist seit über einem Monat der meistgespielte Song in den dortigen Folkcharts. Dies freut uns um so mehr, als Si Kahn sowohl auf dem neuen An-Rinn-Album “20” als auch auf der neuen CD unseres Freundes und Kollegen Otto Groote mit je einem Song als Gastmusiker vertreten sein wird. Von hier aus also unsere Gratulation an Si Kahn, dem nun endlich die seit Jahren überfällige Würdigung als bedeutendster Songwriter der US-Szene erfährt, als auch an die Looping Brothers Matthias Malcher, Uli Sieker und Ralf Strotmann, die mit diesem Album ihren Ritterschlag erhalten haben!

1200 Besucher beim An-Rinn-Konzert in Bremervörde

Ganz ehrlich: Mit 500 Besuchern hatten wir – ganz vorsichtig – gerechnet. Aber tatsächlich trauten wir unseren Augen nicht, als sich letztlich 1200 Gäste zu unserem Konzert auf der Seebühne in Bremervörde einfanden. Die Presse ist voll des Lobes über das Konzert. Unser Dank gilt der perfekten Vorbereitung des Lions Club Bremervörde, den Schülern der Hauswirtschatfsfachschule und allen anderen Helfern der großen Crew, die für einen großartigen Abend gesorgt haben. Und last not least dem hervorragenden Sound, den uns der PA-Techniker bereitet hat! 1200 Zuhörer bei einem An-Rinn-Gig: Nach dem schon großartigen, ausverkauften Abend mit Emerald und Colin Wilkie Anfang April ist das so ein bisschen das I-Tüpfelchen für 20 Jahre Bandgeschichte !“

Teatime at Wilkie’s

Ein nettes Wochenende in Süddeutschland liegt hinter uns. Nicht nur, dass unser langjähriger Weggefährte und Freund Colin Wilkie uns zu einem Gig in Pfaffenhofen (Baden-Württemberg) verholfen hat. Endlich hatten wir auch die Gelegenheit, Shirley kennenzulernen und sind tief beeindruckt von der Liebenswürdigkeit und Gastfreundschaft der beiden. Und nicht nur das: Die beiden haben sich gemeinsam mit Freunden unser Konzert angehört, und so sind wir auch Linda Pearse vorgestellt worden. Colin hat tatsächlich seinen Song “Won’t get me down in your mines” in unserer Version wiedererkannt, wer hätte das gedacht! Und spätestens, wenn sich dann noch solche netten Menschen bei uns für das wundervolle Konzert bedanken, wissen wir, warum wir das alles seit 20 Jahren alles tun!

An Rinn im Radio Down-Under!

Der Zufall wollte es, dass Chris Mooney, Mitglied der „Irish Language Association of Australia“ beim Besuch der Website seines Heimatortes „An Rinn“, Co. Waterford, auf unserer Internetseite vorbeischaute. Nach einem intensiven Infformationsaustausch („Wer seid Ihr ?)“ haben Chris und Martin CD’s getauscht: Chris schickte aus Melbourne Mossie Scanlon’s CD „T’eanam ort !“ mit bestem sean-nós-Gesang, Martin die An Rinn-10-Jahres-CD „Smugglers“. Ohne viele weitere Worte hier seine Plattenkritik:

“Got CD today’s post and ist a bloody ripper ! Thats Australian for ist’ great ! I’ve already played it through several times but can’t decide which track I like best. I think both Brian and yourself are damn fine singers.You have a real sincerity in your voice and a slight edge to it that suitsthe songs you do. It enables you to avoid being too sweet, a mistake manynon-Sctos or Irish make when interpreting those Scottish and Irish songs.They imagine that if the subject matter is sad or lonely then the voice mustbe sugary soft and sweet. I feel that you ‚throw the head back and let itout’ emotionally, like an Irishman. The Irish (and Scots too I think) don’tjust moan or pine away demurely when things have got tough, they think, well by Jesus, if that’s the way it is I can be tougher still. Brian McSheffrey must be a Clancy Brothers and Tommy Makem fan from way back. It’s been ages since I’ve heard anyone do ‚Brennan on the Moor’ and ‚Roddy McCorley’ and he does a fine rebel-rousing version that would approve of I’m sure….“

Damit aber nicht genug: Chris Mooney hat gute Verbindungen zu den örtlichen Radiostationen, und so kommt es, dass man An Rinn jetzt auch in Australien im Radio hören kann !

An Rinn Originalrezept für Irish Stew

Nachdem uns zahlreiche Fans bei unseren Livekonzerten nach original irischen Rezepten gefragt haben, hier das Rezept für Irish Stew. Es handelt sich dabei um einen Eintopf mit kräftiger Fleischeinlage. Die Irische Ur-Version sieht Hammelfleisch vor, das heute meist durch Lamm ersetzt wird. Rindfleisch war in der Vergangenheit wiederum meist günstiger in Irland als Lamm zu kaufen, so dass das Irish Stew des einfachen Mannes oft auf Rindfleisch basierte. Vorzugsweise wurden dazu keine eigenen Rinder geschlachtet, sondern besser die unliebsamer nicht-irischer Nachbarn. Das sparte eigene Ressourcen und war nochmals erheblich billiger. Wir kontinentalen Irlandfreunde schlagen in unserer Version nun die Verwendung von (gekauftem) Schweinefleisch vor. Ersteres mag uns einige Kritik eintragen, ist aber die Variante des Irish Stew, die sehr vielen Leuten tatsächlich am besten schmeckt. Für die Verwendung von anderem als gekauftem Schweinefleisch übernehmen wir keine Haftung.

Die Herstellung ist recht einfach:

1. Gehackte Zwiebeln und Speckstreifen in Öl braun braten- in der Pfanne oder auch ruhig schon im großen Kochtopf
2. Schweineschnitzel (ca.1 /Person) in Stücke schneiden
die offizielle Größe zum Würfelschneiden ist 1 Inch (2,54cm) (nur die exakte Einhaltung dieses Maßes garantiert den Originalgeschmack !)
Fleischstücke hinzugeben und mit Salz und Pfeffer braun braten
3. kleingeschnittene Karotten hinzugeben, nach Geschmack kann auch weiteres Gemüse dazugegeben werden. Bei geschlossenem Topf etwas dünsten, evtl. mit einem Teelöffel braunen Zucker leicht glasieren. Basilikum oder andere Kräuter nach Geschmack hinzugeben
4. Nun muß Flüssigkeit hinzu: etwas Wein oder Bier kräftigt den Geschmack, aufgefüllt wird mit Gemüsebrühe oder Fleischbrühe.
5. in der Zwischenzeit viele Kartoffeln (ca.2-4 pro Person und Schnitzel) schälen und in Würfel schneiden. Bei geschlossenem Topf kochen, bis die Kartoffeln weich sind

Fertig ist ein kräftiges Irish Stew. Die Kartoffeln dürfen beim Essen in der Flüssigkeit zerdrückt werden. Nach häufigerem und intensivem Genuss von Irish Stew soll es dem einen oder anderen auch gelungen sein, die Fleischwürfel in der Flüssigkeit oder aber gleich den ganzen Teller zu zerdrücken.

An Rinn wünscht guten Appetit!
Ach ja: Aus dem Fell des armen geschlachteten Viehs lassen sich prima Rahmentrommeln bespannen. Draufhauen lässt sich dann mit den abgekochten Knochen…

Zum Tode von Earl Sruggs

Eine traurige Nachricht erreicht uns aus den USA: Earl Scruggs ist tot. Der Mitbegründer des Bluegrass starb am Mittwoch in Nashville, Tennessee. Earl Scruggs wurde 88 Jahre alt. Er gehörte nicht nur zu den Pionieren der Bluegrassmusik, er hat sie auch revolutioniert. Sein Banjostil machte es möglich, das Instrument ungewöhnlich schnell zu spielen. Scruggs gehörte zu den wenigen Countrymusikern, die sich gegen den Vietnamkrieg aussprachen.
Millionen außerhalb der USA kennen seinen «Foggy Mountain Breakdown». Die Titelmelodie des Films «Bonnie and Clyde» wurde ein Welthit und sein größter Erfolg. Mit Earl geht einer der ganz Großen.

An Rinn`s 6.+7. Bandmitglieder

18 Jahre An Rinn
Es ist an der Zeit, einmal die netten Menschen zu würdigen, die uns seit Jahren als quasi sechstes bzw. siebentes Bandmitglied begleiten und die stets zur Stelle sind, wenn einer der Stammmusiker ausfällt. Aus diesem Grund haben wir zum diesjährigen Traditionskonzert am 7. Dezember in Bramsche unsere Freunde Ewald Igelmann (concertina, vocals) und Frank Ladda (git, voc) eingeladen. An Rinn werden also diesmal als siebenköpfige Band in Bramsche aufspielen. Man darf auf einen spannenden Abend mit großartigem a-capella-Gesang, neuen Songs und Instrumentals, aber auch „Hits“ der Band gespannt sein. Wer aber schon jetzt weiß, dass er an diesem Abend verhindert ist oder aber nicht genug von der Band bekommen kann, dem sei das Konzert im Ruller Haus am 12.11. mit der Stammbesetzung der Band wärmstens empfohlen. Vorverkauf an allen bekannten örtlichen Verkaufsstellen.

An Rinn im Gulfhaus Vechta

 

„Irish Folk Night – 28.01.2011 Gulfhaus Vechta mit AN RINN (SOLD OUT!)

Alte Zeiten im Gulfhaus: Ausverkauft, sodass das Gulfhausteam leider gezwungen war, Gäste aus Sicherheitsgründen nicht mehr in den Saal zu lassen. Das tut uns leid, ist aber eine gesetzliche Vorschrift, die eingehalten werden muss.

Bei dieser Irischen Nacht ging es hoch her. Wie im vergangenen Jahr war die Bühne umgebaut und an die rechte Seite des Saales aufgebaut worden. Das hat für diese Veranstaltung einen gewissen Reiz. Zum Gelingen des Abends trugen natürlich einige hundert Liter des irischen Bieres Kilkenny bei und natürlich: Die hervorragende Band AN RINN (aus der Gegend von Osnabrück), die meisterhaft Irische und Schottische Folkmusik präsentierte. Es gab Stimmen im Publikum, die diese Band besser fanden als die ein paar Wochen vorher gesehenen Dubliners. Alle Achtung! Vielfältig ist die Musik von An Rinn, hervorzuheben ist der tolle Gesang, besonders bei den A-capella-Nummern kommen diese Stimmen voll zu Geltung. Die Vielschichtigkeit der Songs tat ihr übriges. Hervorzuheben die Entertainerqualitäten des irischen Leadsängers Brian McSheffrey und das sensationelle Banjospielen durch Mr. Matthias Malcher, aber auch der wunderbar weiche Leadgesang von Martin Czech. Wunderbar zum Abschluss der alte Song von Joe South „Games people play“, bei dem das ganze Publikum mitsang.“

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