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2015: An Rinn + Anke Morhaus

Ja, es ist wahr, bei An Rinn gibt es jetzt auch eine weibliche Stimme: Anke Morhaus.
Nein, es stimmt nicht, dass sie eine jahrelange Gesangsausbildung hatte, die, wie es unlängst ein Kritiker vermutete, an Dolores Keane erinnert. Es war ganz anders, und zwar so:
Bei einem Konzert im norddeutschen Dörfchen Renslage, fiel uns bei einem Mitsing-Stück eine erstaunliche Stimme im Publikum auf. Die hat uns so gut gefallen, dass wir ihre Eigentümerin, nämlich Anke, nachdem Konzert gefragt haben, ob sie nicht mal mit uns auftreten möchte. So einfach ist das. Und so wird man mal eben Bandmitglied, wenn auch noch nicht bei jedem An Rinn-Gig, aber so doch zumindest bei den Konzerten im nächsten Jahr, zu denen man An Rinn + Anke Morhaus hören möchte. Und ein weiteres Gutes hat es auch noch: Anke senkt das Durchschnittsalter der An Rinn-Menschen um viele, viele Jahre…
Und damit man sich ein Bild davon machen kann, wie sich so etwas anhört, möge frau/man dem Link hier folgen:

http://www.youtube.com/watch?v=_N_qF6uRAZQ

Nachlese zweite An Rinn Folk-Nacht in Bramsche

Da war er: Einer dieser Momente, für den sich weiteste Wege lohnen. Im zweiten Set der An Rinn Folknacht, nach dem Set der Gastgeber, ist Colin Wilkie allein auf der Bühne. In gewohnt großartiger Spiellaune. Und Colin zeigt uns allen, wie man mit nur einem Musikstück das Publikum in seinen Bann zieht: Sein Forebitter „The Leaving of Liverpool“, gewidmet unserem  Frontmann Brian, versetzt uns in die Zeit der großartigen Osnabrücker Festivals der 70er Jahre. Das ist pure Magie, Colin!

Und anschließend begeistern unsere Groninger Freunde von Törf mit ihrer einzigartig fröhlichen, aber auch nachdenklichen Musik, und mit herausragenden Musikern –und nicht zuletzt mit einem Gedicht von Mörike, das jeder, aber wirklich jeder aus der Schulzeit kennt. Tiefe Verneigung vor Henk Scholte und seinen seit 35 Jahren bühnenerprobten Jungs!

Spannende Frage: Wer hatte –außer den Musikern- die weiteste Anreise ? Schwer zu sagen, es waren Folkfreunde aus dem Ruhrgebiet da, Folkies aus dem südlichen Münsterland, aus der Lüneburger Heide und Hamburg und last not least aus den Niederlanden.

Kleiner Wermutstropfen: Gleichzeitige Konzerte überaus respektabler Kollegen wie Peter Horton, den Broom Bezzums in Osnabrück und Craobh Rua am Vortag in Venne sorgten dafür, dass zur zweiten Folknacht „nur“ 140 Zuschauer gekommen waren. Diesen anderen sei gesagt: Ihr habt einen großartigen Abend verpasst!“

Zweite An-Rinn-Folknacht in Bramsche

 

Nach dem großen Erfolg der ersten Folknacht im vergangenen Jahr laden An Rinn am 05.04. wieder zur großen Folk Night im Universum-Kino in Bramsche ein: Neben dem Quintett aus Osnabrück sind diesmal TÖRF aus den Niederlanden sowie der Songwriter Colin Wilkie mit von der Partie!
AN RINN – 20 Jahre Folk aus Schottland, Irland und Skandinavien
Für die Jubiläums-CD „20“ zum 20-jährigen Bandjubiläum im Dezember haben An Rinn auch über Deutschland hinaus hervorragende Kritiken in der Fachpresse erhalten und ihre ersten Konzerte im Jahr 2014 vor ausverkauften Häusern gespielt. An Rinn stellen Stücke der neuen CD und weitere neue Songs mit Anke Morhaus, die neu zum Line-up der Band gehört, vor.
Die Groninger Folkgruppe TÖRF wurde 1975 gegründet. Törf war damit eine der ersten Musikgruppen, die sich zu dieser Zeit der Groninger Liedgut-Tradition und Groninger Tanzmusik angenommen haben. Törf entwickelte im Laufe der Jahre einen eigenen, einzigartigen Klang. Die Musik klingt einerseits traditionell, ist aber gleichzeitig durch die eigenwilligen Arrangements und die Instrumente auch zeitgenössisch geprägt. Der Klang wird durch den Mix von Gitarren, Dudelsäcken, Geigen, Akkordeon, Bassgitarre und Henk Scholtes unverwechselbaren Gesang bestimmt. Törf ist eine durchaus außergewöhnliche Verbindung des gesungenen Dialekts eines kleinen Sprachgebietes mit den vielseitigen Formen der Folkmusik gelungen.
Auch der Grandseigneur der Folk Szene COLIN WILKIE hat bereits im vergangenen Jahr das Publikum mit humorvollem, spitzzüngigem und schlagfertigem Humor begeistert. Seit langem mit den Musikern von An Rinn befreundet, wirkt dieser Großmeister der Folkmusik auch auf dem neuen Album der Band mit. Das Publikum darf also einen großartigen Abend mit viel guter Folkmusik, vielleicht auch als Warm-up für den im Mai anstehenden Folkfrühling in Venne, erwarten.
Weitere Infos unter www.universum-ev.de

 

 

 

An Rinn im Theater Solingen

Volles Haus im Theater Solingen
Wir wussten nicht, was uns erwartet, als wir die Einladung Andrea Dauns zur Weltmusikwoche Solingen annahmen. Für uns „unbekanntes Land“ für die bekannteste unbekannte Folkband Deutschlands… Da rechnet man mit 50-60 Zuschauern. Mitnichten: Auch dieses Theater war, nach den vorherigen zwei ausverkauften Gigs in Salzkotten und Hasbergen, fast bis auf den letzten Platz gefüllt, gefühlte 160 Leute, das Publikum konnte man sich besser nicht wünschen, der Sound von Hendrik, dem Soundmann des Theaters, perfekt, und last not least gab es nach dem letzten Stück und den Zugaben mehrmals Standing Ovations. Aber ganz ehrlich: Eigentlich machen wir die Musik nur so zum Spaß !!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Mal schauen, ob wir das eine oder andere Video dieses Gigs veröffentlichen…

An Rinn im Radio Mailand

Wir bedanken uns mal ganz herzlich bei den uns unbekannten deutschen Kollegen, die unsere Musik einem Radiosender in Mailand empfohlen haben. Der hat jetzt angefragt und um eine CD für seine Folksendung gebeten. So einer freundlichen Anfrage kommen wir natürlich gerne nach. Das ehrt uns sehr. Und so wird man demnächst An Rinn auch, wenigstens als Konserve, zwischen Zitronenbäumen auf Radio Crónica Folk Musical hören können.

Endlich! „20“ ist da!

cd_cover

Das 7. An Rinn-Album „20“ ist da! Einige Tracks sind die, nach denen Zuhörer immer wieder in unseren Konzerten gefragt haben, wie „Red is the Rose “ oder „Roseville Fair“. Andere sind ganz neu im Programm, wie „Day of the Clipper „, „Bantry Girls Lament “ oder „Road to Bangor“. Und vor allem freuen wir uns natürlich über die Beiträge zweier alter Freunde: Si Kahn mit seinem Song „Upstream“ zu seiner Kampagne „Musicians United to Protect Bristol Bay“ und Colin Wilkie mit „Icy Acres“, das schon für „All At Sea“ aufgenommen werden sollte. Dank auch an Ralf Strotmann für die Drums und Martin Lutze für seine E-Gitarre mit „Book of Golden Stories“. Und vor allem möchten wir die Beiträge „unserer“ Anke Morhaus erwähnen, die zwei wunderbare Songs beigesteuert hat.

Aus den USA erreicht uns heute die unglaubliche Nachricht, dass das Album “Si Kahn + The Looping Brothers: Aragon Mill: The Bluegrass Sessions” auf Platz 1 der internationalen US-Folkcharts steht. Und der Song “Aragon Mill” selbst ist seit über einem Monat der meistgespielte Song in den dortigen Folkcharts. Dies freut uns um so mehr, als Si Kahn sowohl auf dem neuen An-Rinn-Album “20” als auch auf der neuen CD unseres Freundes und Kollegen Otto Groote mit je einem Song als Gastmusiker vertreten sein wird. Von hier aus also unsere Gratulation an Si Kahn, dem nun endlich die seit Jahren überfällige Würdigung als bedeutendster Songwriter der US-Szene erfährt, als auch an die Looping Brothers Matthias Malcher, Uli Sieker und Ralf Strotmann, die mit diesem Album ihren Ritterschlag erhalten haben!

1200 Besucher beim An-Rinn-Konzert in Bremervörde

Ganz ehrlich: Mit 500 Besuchern hatten wir – ganz vorsichtig – gerechnet. Aber tatsächlich trauten wir unseren Augen nicht, als sich letztlich 1200 Gäste zu unserem Konzert auf der Seebühne in Bremervörde einfanden. Die Presse ist voll des Lobes über das Konzert. Unser Dank gilt der perfekten Vorbereitung des Lions Club Bremervörde, den Schülern der Hauswirtschatfsfachschule und allen anderen Helfern der großen Crew, die für einen großartigen Abend gesorgt haben. Und last not least dem hervorragenden Sound, den uns der PA-Techniker bereitet hat! 1200 Zuhörer bei einem An-Rinn-Gig: Nach dem schon großartigen, ausverkauften Abend mit Emerald und Colin Wilkie Anfang April ist das so ein bisschen das I-Tüpfelchen für 20 Jahre Bandgeschichte !“

Teatime at Wilkie’s

Ein nettes Wochenende in Süddeutschland liegt hinter uns. Nicht nur, dass unser langjähriger Weggefährte und Freund Colin Wilkie uns zu einem Gig in Pfaffenhofen (Baden-Württemberg) verholfen hat. Endlich hatten wir auch die Gelegenheit, Shirley kennenzulernen und sind tief beeindruckt von der Liebenswürdigkeit und Gastfreundschaft der beiden. Und nicht nur das: Die beiden haben sich gemeinsam mit Freunden unser Konzert angehört, und so sind wir auch Linda Pearse vorgestellt worden. Colin hat tatsächlich seinen Song “Won’t get me down in your mines” in unserer Version wiedererkannt, wer hätte das gedacht! Und spätestens, wenn sich dann noch solche netten Menschen bei uns für das wundervolle Konzert bedanken, wissen wir, warum wir das alles seit 20 Jahren alles tun!

An Rinn im Radio Down-Under!

Der Zufall wollte es, dass Chris Mooney, Mitglied der „Irish Language Association of Australia“ beim Besuch der Website seines Heimatortes „An Rinn“, Co. Waterford, auf unserer Internetseite vorbeischaute. Nach einem intensiven Infformationsaustausch („Wer seid Ihr ?)“ haben Chris und Martin CD’s getauscht: Chris schickte aus Melbourne Mossie Scanlon’s CD „T’eanam ort !“ mit bestem sean-nós-Gesang, Martin die An Rinn-10-Jahres-CD „Smugglers“. Ohne viele weitere Worte hier seine Plattenkritik:

“Got CD today’s post and ist a bloody ripper ! Thats Australian for ist’ great ! I’ve already played it through several times but can’t decide which track I like best. I think both Brian and yourself are damn fine singers.You have a real sincerity in your voice and a slight edge to it that suitsthe songs you do. It enables you to avoid being too sweet, a mistake manynon-Sctos or Irish make when interpreting those Scottish and Irish songs.They imagine that if the subject matter is sad or lonely then the voice mustbe sugary soft and sweet. I feel that you ‚throw the head back and let itout’ emotionally, like an Irishman. The Irish (and Scots too I think) don’tjust moan or pine away demurely when things have got tough, they think, well by Jesus, if that’s the way it is I can be tougher still. Brian McSheffrey must be a Clancy Brothers and Tommy Makem fan from way back. It’s been ages since I’ve heard anyone do ‚Brennan on the Moor’ and ‚Roddy McCorley’ and he does a fine rebel-rousing version that would approve of I’m sure….“

Damit aber nicht genug: Chris Mooney hat gute Verbindungen zu den örtlichen Radiostationen, und so kommt es, dass man An Rinn jetzt auch in Australien im Radio hören kann !

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